Rosmarin-Knoblauchbutter

Diesen Samstag gab es endlich den ersten, richtigen Frühlingstag im Jahr und wenn der Berliner nicht irgendwo im Biergarten zu finden war, wurde gegrillt was das Zeug hält. Während mir die ersten Grilldüfte aus den Nachbargärten um die Nase schwirrten, habe ich für unsere eigene Grillsession einige Kleinigkeiten vorbereitet.

Leckere Rosmarin Knoblauch Kräuter-Butter mit Salbei-Topping

Die Idee zu diesem Rezept kam mir schon vor längerer Zeit, als eine Freundin Rosmarin-Kartoffeln aus dem Ofen servierte. Diese hatte sie mit Rosmarin-Knoblauchbutter einer größeren namenhaften Firma gebacken. Leider gab es diese nur ein/zwei Saisons lang. Das Ende von dem Lied war, dass ich mir dachte „Kann doch nicht so schwer sein!“ und schwubs gab es die erste Rosmarin-Knoblauchbutter a lá Julia. Und schwer ist es tatsächlich nicht! Das Rezept habe ich nun als aller ersten Post für diesen Blog aufbereitet. Premiere, Premiere! :)

Also viel Spaß beim Nachmachen:

 

Tipp vorweg: Wichtig bei selbst gemachten Buttervariationen ist es immer frische Kräuter und Zutaten zu verwenden und nicht auf getrocknete Alternativen zurückzugreifen. Wenn es gerade nichts frisches zu kaufen gibt, sollte man lieber auf Tiefkühlwaren zurückgreifen. Mit diesen erzielt man geschmacklich vergleichbare Ergebnisse.

 

Was ihr braucht:

Zutaten_m

  • einen Würfel (250g) weiche Butter (am besten 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen)
  • ein paar Zweige Rosmarin (entweder frisch von der Pflanze geschnibbelt oder aus dem Supermarkt der Wahl als einzelne Zweige)
  • zwei Knoblauchzehen
  • Zwei Scharlotten oder alternativ eine mittelgroße Zwiebel
  • 2 Prisen Salz
  • Wer mag kann natürlich noch andere Kräuter hinzufügen. Man sollte allerdings darauf achten, dass diese mit dem Rosmarin geschmacklich harmonisieren.

Bild: Knoblauch SchneidenZuerst wird der Knoblauch so klein wie möglich geschnitten. Vor dem Schälen, kann man diesen mit dem Messerrücken kurz andrücken bis es einmal leicht knackt, dann bekommt man die Schale leichter runter.

Bild: Zwiebeln schneiden und anbraten

Als nächstes werden auch die Zwiebeln bzw. Scharlotten in kleinere Würfel geschnitten. Diese brät man anschließen noch einmal kurz bei schwacher Hitze glasig. So verlieren diese den intensiven, scharfen Zwiebelgeschmack und werden zudem bekömmlicher. Kurz abkühlen lassen.

Bild: Rosmarin abzupfen und kleinhacken

Anschließend zupft man die Rosmarin-Nadeln vom Stängel. Die weicheren grünen Teile des Strangs kann man durchaus auch verwenden, den holzigen Teil sollte man allerdings weglassen (es knirscht ansonsten beim Essen mal). Die Nadeln mit dem Wiegemesser fein hacken.

Fertigstellung – alles wird eins:

Bild: Butter und Zutaten mischen

Bevor jetzt alles mit der weichen Butter verrührt wird, kommen noch ein bis zwei Prisen Salz obendrauf. Zum Verrühren verwende ich immer eine Gabel. Garniert habe ich die Butter diesmal mit ein bisschen Salbei (dieser hat beim Öffnen ein klasse Aroma in der Butter hinterlassen und ich bin schon beim ersten Post dem Namen des Blogs treu geblieben ;) ) .

Die Butter sollte noch mindestens 1 bis 2 Stunden ziehen. Vor dem Verzehr sollte sie auch wieder ein bisschen warm stehen, damit sie sich besser streichen lässt.

die fertige Butter

Es gibt natürlich zahlreiche Variationen dieses Rezeptes. Ich probiere auch gerne mal neue Kombinationen von Kräutern aus. Wenn ihr wollt, könnt ihr gerne eure lieblings Käuterbutter-Variationen als Kommentar posten. Ich freue mich immer über neue Anregungen.

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