Die Chilis

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 4 der Serie Chili Adventures

Neulich nahmen meine bessere Hälfte und ich an einem wirklich tollen Tapas-Kochkurs teil. Neben den inspirierenden Rezepten, nach denen wir dort unter Anleitung gekocht haben, gab uns die Chefköchin ein paar getrocknete Chilis mit. Ich selber mag scharfe Gerichte eigentlich überhaupt nicht. So stand schnell fest, dass wir uns mal mit der Aussaht und Aufzucht der Chilis probieren wollen und unsere getrockneten Mitbringsel nicht im Essen verarbeiten.

Fotografie: Chilis keimen

 

Zuerst wollte ich heraus finden, welche Sorten wir ergattert hatten. Das ist aber leider gar nicht so einfach. Ich habe zwar eine kleine Ahnung um welche der Sorten es sich handeln könnte – so ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, da die Chili durch das Trocknen schon so geschrumpelt war.

Eigentlich ist es wohl schon zu spät die Samen auszusähen. Probieren wollte ich es aber trotzdem, am besten aber ohne Keimtests, beheizbare Gewächshäuser oder andere besondere Substrate. Eben mit ganz normaler Blumenerde und Mitteln die jeder zuhause hat.

Vorbereitung

Als erstes habe ich die Samen ca. 24 Stunden gewässert und die Erde (ganz normale Blumenerde) im Backofen bei 200°C 30 Minuten lang sterilisiert (mit einer Miki-Welle gehts übrigens auch). Das tötet die oftmals schon mitgelieferten Schädlinge ab und verhindert die Schimmelbildung. Das ist natürlich kein Garant dafür, dass nicht neue Schädlinge oder Schimmelpilze den Weg in die Erde finden, aber dennoch eine gute Vorsorge für die ersten Tage der Keimbildung.

Als nächstes habe ich lauwarmes Wasser auf die nun staubtrockene Erde gegeben und diese vollsaugen lassen. Die Löcher, in welche die Samen dann kommen, habe ich mit einem etwas dickeren Stift in die Erde gedrückt. Als Gewächshaus-Ersatz dient eine Tomaten-Verpackung.

Jetzt heißt es warten und die grünen Däumchen drücken. Mal schauen ob sich etwas tut oder ob wir die Chili doch besser hätten essen sollen.

 

 


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